Postkarten vom Mars
Eine illustrierte Geschichte von Little Lantern · Kinder · Bilderbuch · Für alle · Englisch, Deutsch
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Ein Junge aus der ersten Marskolonie malt Postkarten für seine Oma auf der Erde – und die letzte Postkarte bringt eine Überraschung.
Leo ist neun und lebt mit seinem Roverfreund Pebble in der ersten Kolonie auf dem Mars. Jede Woche malt er eine Postkarte für Oma Hilde auf der Erde: riesige Sprünge bei geringer Schwerkraft, blaue Sonnenuntergänge, einen Staubsturm, der neun Tage dauert, zwei kleine Monde und die Sonnenblume, die er aus ihren Kernen zieht. Oma pinnt sie alle an ihre Küchenwand, bis sie eines Tages beschließt, ihre Antwort persönlich vorbeizubringen.
Figuren
- Leo (Kind aus der Marskolonie): Ein Neunjähriger, der in der ersten Familienkolonie auf dem Mars lebt und für sein Leben gern malt.
- Oma Hilde (Oma auf der Erde): Leos Oma, die jede seiner Postkarten an ihre Küchenwand hängt.
- Pebble (Roverfreund): Der kleine sechsrädrige Rover der Kolonie, der Leo wie ein Hündchen überallhin folgt.
Folge 1: Liebe Oma
Leos Postkarten erzählen Oma vom Leben auf dem Mars, von riesigen Sprüngen bis zur ersten Sonnenblume. Dann überbringt Oma ihre Antwort persönlich.
Liebe Oma, der Mars ist rot, staubig und sehr, sehr still.
Oma Hilde: Wieder eine von meinem Leo!
Hier springe ich fast dreimal so hoch wie zu Hause!
Unsere Sonnenuntergänge sind blau, Oma. Eure sind rot. Lustig, oder?
Leo: Omas Sonnenblumenkerne. Bitte wachst!
Ein Staubsturm kam. Wir blieben neun Tage drinnen.
Bzzt?
Nachts suche ich den kleinen blauen Punkt. Das bist du.
Leo: Sie blüht! Die erste Sonnenblume auf dem Mars!
Oma Hilde: Zeit, dass ich ihm selbst eine Karte schicke.
Oma Hilde: Eilzustellung, Leo!
Die letzte Postkarte kam persönlich.